User

Der „User“ bezeichnet überall im Internet den „Benutzer“ eines Dienstes, einer Webseite oder eines sozialen Netzwerks. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob dieser über einen verknüpften Account verfügt oder anonym unterwegs ist. Grundsätzlich ist jeder menschliche Anwender ein User und bildet damit das Gegenteil zu maschinellen Diensten, die auch als Bot bezeichnet werden.

Die Bedeutung des Nutzers im Internet

Kaum etwas hat eine größere Bedeutung im Netz als der User. Das gilt für nahezu alle Bereiche. Suchmaschinen versuchen, die Inhalte so weit wie möglich auf den User anzupassen, um ihm nur relevante Ergebnisse zu präsentieren. Werbetreibende wollen ebenso nur die Anzeigen an einen User bringen, die für ihn von Interesse sind. Webseiten hingegen versuchen, möglichst viele Nutzer zu gewinnen, um Interesse für die eigene Plattform zu generieren und gegebenenfalls die Werbeeinnahmen zu erhöhen. Der User ist also für zahlreiche Prozesse im Netz ausschlaggebend.

Nicht jeder User ist gleich

Sehr wichtig ist beim User, dass er in jedem Fall einzigartig ist. Kein User gleicht dem anderen, weshalb die Analyse der User von höchster Bedeutung ist. Nur wenn ein Internetdienst wie eine Suchmaschine den User kennt, sind auch personalisierte Anwendungen möglich. Das ist auch der Hauptgrund für die bekannte Datensammelwut von Google und Co. Werbetreibende und andere Anbieter wollen den User so gut wie möglich kennen, um jederzeit passende Inhalte präsentieren zu können. Dabei spielen aber nicht nur die Vorlieben eine Rolle, sondern auch das Verhalten des Users. Google analysiert beispielsweise, wie lange User auf einer bestimmten Seite bleiben, wann sie die Seite verlassen und ob sie danach wieder zu den Suchergebnissen zurückkehren. Diese Informationen nutzt die Suchmaschine dann, um das Ranking in den Suchergebnissen mitzubestimmen. Das ist jedoch nur ein Beispiel von vielen. Grundsätzlich nutzen viele Anbieter im Internet solche oder ähnliche Methoden. Sie unterscheiden dabei sowohl zwischen einzelnen Nutzern als auch Mustern, die sich aus dem Verhalten vieler Nutzer ergeben.

Der User hat die Macht

Alle Bestrebungen rund um den User drehen sich im Grunde darum, dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Er soll sich bestimmte Internetangebote ansehen, bei bestimmten Onlineshops einkaufen und im besten Fall Werbung präsentiert bekommen, welche der Benutzer anklickt. Der User verfügt daher über eine größere Macht, als ihm in vielen Fällen bewusst ist. Allein durch sein Verhalten kann er viele Dienste im Internet aktiv steuern. Verlassen zum Beispiel viele „Anwender“ eine Internetseite nach wenigen Sekunden, weil die Inhalte oder das Design nicht überzeugen, so fällt diese Seite recht schnell im Ranking der Suchmaschinen. Der Betreiber hat zu einem gewissen Grad Einblick in die Ergebnisse und kann darauf mit dem Ändern des eigenen Auftritts reagieren. In der Folge sind vor allem solche Inhalte im Internet vertreten, die für den User von Interesse sind. Diese Entwicklung ist auch nicht frei von Kritik. Einige Experten bemängeln, dass sich Internetdienste zu sehr auf populäre Themen konzentrieren und speziellere Interessensgebiete mehr und mehr ins Hintertreffen geraten.

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