Forenlinks für große Firmen

Heutzutage müssen kleinere und mittelständische Unternehmen bekanntermaßen Linkbuilding betreiben, um dauerhaft im Geschäft zu bleiben. Vor allem Links in Foren bringen eine Firma oder ein Produkt ins Gespräch. Über die Portale formen sich in der Zielgruppe gezielt Meinungen und Trends zu einem Thema. Gut gesetzte Forenlinks machen kleinere Unternehmen auf diese Weise bekannter und ziehen so Neukunden an. Aber was ist mit größeren und international erfolgreichen Unternehmen? Lohnt sich SEO und Linkbuilding für Erfolgsfirmen einer gewissen Größe überhaupt?

Im Digitalzeitalter formt sich das Image online

Das eigentliche Image einer Firma entsteht erst beim Kunden. Diesen Zusammenhang hat man im 21. Jahrhundert durchschaut. Kleinere und mittelständische Unternehmen kreieren sich über Linkbuilding als externe Kommunikationsstrategie daher gezielt ein Image. Weil Linkbuilding zusätzlich für Top-Rankings in den Google-Suchergebnissen sorgt, ziehen sie durch die Maßnahmen außerdem Neukunden an.

Ihr Name ist dank ihrer Bekanntheit sowieso im Gespräch und ein Image haben sie sich durch lange Tradition längst geschaffen. Diese Zusammenhänge lassen größere Unternehmen oft am Nutzen zweifeln, den sie aus Linkbuilding ziehen würden. Hochmut kommt bekanntermaßen vor dem Fall.

Fest steht nämlich, dass gerade größere oder international agierende Unternehmen auf lange Sicht nicht um Linkbuilding und Googles Reputation herumkommen.

Vor allem im internationalen B2B-Bereich hat sich die Google-Suche zu einem Standard-Tool entwickelt. Bekannte und erfolgreiche Unternehmen gibt es auf jedem Wirtschaftszweig mehrere. Wenn sich potenzielle Kunden für ihre B2B-Projekte also auf die Suche nach Dienstleistern begeben und dabei mehrere Unternehmen ähnlicher Bekanntheit aufspüren, hilft ihnen das Image bei der Auftragsvergabe.

Dieses Image ermitteln sie mittlerweile bevorzugt über die Google-Suche und die Informationsbeschaffung durch Internetquellen. Der Trend geht auf die absolute Digitalisierung von Kommunikation und Information zu. Gerade von einem großen und modernen Unternehmen wird ein Gespür für Geschäftstrends erwartet. Schlechte Google-Rankings oder Online-Reputationen können daher dem eigentlich guten Image von Erfolgsunternehmen schaden. Ohne SEO wirken die Kommunikationsstrategien von Firmen nämlich überholt. Das Herzstück externer Kommunikation ist im 21. Jahrhundert die Interaktion. Da sich über Interaktionen gerade in Foren Meinungen bilden, zeigen Unternehmen über Forenlinks idealerweise, dass sie die modernen Kommunikationsstrategien beherrschen. Das gibt ihnen ein modernes Image. Sogar wenn Firmen ohnehin im Gespräch sind, profitieren sie so von Forenlinks. Nirgendswo sonst können sie die eigene Imagebildung so gezielt beeinflussen.

Wieso erfolgreiche Werbung heute im Internet stattfindet

Menschen lassen sich über Werbung außerhalb des Internetpools immer schlechter erreichen, weil das alltägliche Leben zunehmend stressiger wird. Das Internet enthebt den User als geschlossener Raum aus seinem stressigen Alltag und macht ihn so zugänglicher für Werbeprojekte.

Der digitale Trend wird sich in den nächsten Jahren vermutlich noch zuspitzen. Unabhängig von der Größe haben Unternehmen mit fehlenden oder schlechten SEO-Strategien daher Einbrüche zu erwarten, was den Umsatz betrifft.  Wer dauerhaft erfolgreich bleiben will, kann von Linkbuilding also nur profitieren. In sozialen Netzwerken und Foren bietet sich Unternehmen die beste Möglichkeit, mit der Zielgruppe zu interagieren. Sie gestalten damit nicht nur das eigene Image mit, sondern betreiben außerdem nachhaltig Werbung.

Forenuser haben nämlich Interesse an einem bestimmten Thema. Sie sind konzentriert und für relevante Werbung damit zugänglich. Der Mehrwert für den Nutzer muss bei Forenbeiträgen allerdings immer das zentrale Thema sein. Irrelevante und ziellose Verlinkung ist nämlich ebenso schädlich wie fehlendes Linkbuilding. Forenbeiträge, die wirklich weiterhelfen, sind die beste Werbung und wirken zugleich positiv auf das Image zurück. Der User fühlt sich idealerweise optimal weitergeholfen und teilt diese Information über soziale Netzwerke mit anderen.

Gutes Linkbuilding lebt von einer ausgewogenen Mischung. Forenlinks dienen der Interaktion mit der Zielgruppe und sind daher nur indirekte SEO-Links. Direkte SEO-Links im Sinne von Backlinks sind für Top-Rankings noch immer ein zentrale Thema. Damit der Internetauftritt möglichst organisch wirkt und das Unternehmen Googles Trust erlangt, müssen idealerweise Backlinks von Seiten verschiedener Größe und Bekanntheit vorliegen. Neben diesen Linkbuilding-Grundsätzen bietet sich gerade größeren Firmen außerdem mit dem sogenannten Brandlinkbuilding eine lukrative Chance.

Brandlinks für eine bessere Online-Reputation

Brandlinks stehen für Trust und Authority. Das zugehörige Unternehmen hat ein entsprechend modernes, anerkanntes und vertrauenswürdiges Image. Branding-Links enthalten als Linktext den Unternehmensnamen oder die zugehörige URL. Sie erhöhen nicht nur das Ranking einer Website, sondern machen das Unternehmen unter dem eigenen Namen in der Google-Suche erst auffindbar. Sie sind daher ein zwingender Teil jeder natürlichen Backlink-Struktur und lassen sich mit unternehmensrelevanten Keywords optimieren. Das Unternehmen wird bei Suchvorgängen nach dem eigenen Namen nicht zwingend in den Top-Ranks angezeigt, solange kein Brandlinkbuilding betrieben wurde. Wenn potenzielle Kunden bei einer Suchanfrage nach dem Unternehmensnamen an erster Stelle nicht das Unternehmen, sondern eine vollkommen andere Seite angezeigt wird, dann hinterfragen sie schlimmstenfalls den Erfolg der Firma – das gilt unabhängig vom tatsächlichen Erfolg oder der tatsächlichen Autorität. Damit Google einen Brand algorhitmisch erfasst, müssen Brandinglinks verschiedene Grundsätze erfüllen:

  • Authority: Die Brandlinks müssen von vertrauenswürdigen und themenverwandten Seiten ausgehen. Stadtwebseiten, Nachrichtendienste und Branchenregister gelten als ideale Quellen. Ihre Authority vererben diese Seiten nämlich automatisch an die verlinkte Domain und diese vererbte Authority spielt für einen Brandlink die Hauptrolle.
  • Linktext: Eine signifikant hohe Anzahl an Suchanfragen inklusive des Brandnamens oder des Brands in Kombination mit bestimmten Keywords ist für das Brandlinkbuilding zwingend erforderlich. Generische Domains kommen als Brandlinktext nicht in Frage. Eigennamen und Kunstworte eignen sich besser. Das Brand-Keyword sollte außerdem immer auch ohne Verlinkung im Internet erscheinen – so zum Beispiel bei Diskussionen in Foren oder in sozialen Netzwerken. Das zeigt Google, dass die Firma im Gespräch ist.
  • Trust: Das Alter einer Domain und die Existenz von Social Media Accounts mit dem Brandnamen spielen für Brandlinkbuilding eine entscheidende Rolle. Brand-Domains sind einsehbar registriert. Sie enthalten ein Impressum mit telefonischen und postalischen Kontaktmöglichkeit, sind idealerweise mit einem Google+-Account verknüpft und beim Google Webmastertools angemeldet.Wenn eine Domain Brandwert hat, dann haben ihn auch alle Unterseiten. Sie ranken so zu unternehmensrelevanten Begriffen automatisch vorne, sogar wenn sie das jeweilige Keyword nicht enthalten. Durch Branding-Links können außerdem Produkte und Dienstleistungen der Firma angesprochen werden. Die Online-Reputation und Autorität eines Brands ist hoch und das Image entsprechend positiv. Für große Unternehmen sind die drei Themen Forenlinks, Backlinks und Brandlinks vielleicht nicht zum Kundenfang notwendig. Zur gezielten Imagegenerierung sind sie dafür umso entscheidender und das Image hat auf lange Sicht durchaus Auswirkungen auf die Umsätze.