Onlineshops mit SEO Maßnahmen und linkbuilding pushen

Onlineshops: SEO & Linkbuilding Grundlagen

Was ist bei Onlineshops anders als bei „normalen“ Webseiten?

Onlineshops unterscheiden sich in mehreren Punkten von gewöhnlichen Webseiten. Zunächst ist da der deutliche Fokus. Der Betreiber von einem Onlineshop agiert üblicherweise in einer Nische, zum Beispiel verkauft er Kopfhörer. Er wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch Kabel, Klinken und Adapter in seinem Angebot haben, weitere Produkte, die keinen direkten Bezug zu Kopfhörern aufweisen, wird es dort aber wahrscheinlich nicht geben. Bei einer gewöhnlichen Webseite ist das anders. Dort werden oft verschiedene Themenbereiche behandelt, die keinen klaren Fokus erkennen lassen. Obwohl ein deutlicher Fokus für eine bessere Relevanz bei Google sorgen kann und auch den Lesern deutlich den Sinn der Webseite kommuniziert, ist der Fokus bei einem Onlineshop wichtiger, als bei einer gewöhnlichen Webseite.
Denn potenzielle Kunden suchen bei einem Onlineshop gezielt nach einem Suchbegriff, wobei sie bei einer gewöhnlichen Webseite von Zeit zu Zeit immer mal wieder vorbei schauen werden, um zu sehen, ob es neue Artikel gibt.

Ein zweiter Unterschied liegt in der Ausrichtung der Webseiten. Bei einem Onlineshop sollen in erster Linie Produkte verkauft werden und Besucher durch Hintergrundinformationen dazu gebracht werden, weitere Produkte zu kaufen oder über sie informiert werden. Zwar hat eine gewöhnliche Webseite in der Regel auch eine deutliche Ausrichtung, allerdings wird diese oft nicht so schnell deutlich, wie bei einem Onlineshop.

Webtraffic im Onlineshop kann duch geziehltes Linkbuilding erhöht werden
Webtraffic im Onlineshop kann duch geziehltes Linkbuilding erhöht werden
Diese Unterschiede wirken sich auch stark auf die SEO-Maßnahmen aus, die Shopbetreiber durchführen sollten.

Welche Dinge müssen bei einem Onlineshop aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) beachtet werden?

Onlineshops haben mittlerweile oft einen Markennamen und nicht mehr den exakten Suchbegriff in ihrer Internetadresse. Darum ist es wichtig, dass Links zur Homepage und zu den Unterseiten gesetzt werden. Dadurch kann der sogenannte Link Juice von der Homepage bis zu den Unterseiten fließen und sich so manchmal auch positiv auf die Platzierungen (Ranking) der einzelnen Produkte auswirken.

Des Weiteren müssen Suchbegriffe verwendet werden, die idealerweise den Produktnamen beinhalten und zum Beispiel mit dem Wort Test oder mit dem Wort Erfahrung kombiniert werden. Diese beiden Kombinationen werden häufig auch von potenziellen Kunden gesucht. Wichtig ist hierbei, dass die Betreiber von Onlineshops die Suchbegriffe nicht zu häufig verwenden. Denn das könnte in den Augen von Google bedeuten, dass Shopbetreiber zu viel versuchen und das straft Google gerne mit einer schlechteren Platzierung ab. Shopbetreiber sollten zum Beispiel die Suchbegriffe nicht in der URL, in der Überschrift und in der Meta Beschreibung verwenden. Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von Google abgestraft. Weniger ist bei SEO-Maßnahmen manchmal mehr. Das gilt auch für Links zu Unterseiten oder Produktseiten.

Wie können Links zu Produkten im Onlineshop deren Platzierung beeinflussen?

Es ist nicht unüblich, dass Shopbetreiber versuchen die Kategorien ihrer Produkte auf den vorderen Plätzen bei Google zu platzieren. Denn in der Regel verwenden sie dort ebenfalls ein paar Suchbegriffe, die Besucher bringen können und somit auch potenzielle Käufer bedeuten. Dasselbe gilt für Links zu Produkten. Hier zeigt sich, dass ein paar starke Links zu den Produkten für bessere Platzierungen in den Ergebnissen bei Google sorgen können. Wichtig ist aber, dass es nicht zu viele Links sind. Denn dadurch kann das Verhältnis zwischen diesen Links und den Links zur gesamten Domain negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass nicht immer derselbe Linktext genutzt wird. Das wirkt unnatürlich und Google bestraft diese Vorgehensweise mit schlechteren Platzierungen. Wie viele Links benötigt werden und welchen Linktext sie haben sollten, kann hier natürlich nicht pauschal beschrieben werden. Shopbetreiber sollten deshalb die Linkprofile ihrer Konkurrenz untersuchen und so versuchen herauszufinden, welcher Linktext und wie viele Links nötig sind. Neben diesen Aspekten gibt es noch weitere SEO Bereiche, die wichtig sind für eine gute Platzierung.

Welche anderen Regeln gibt es noch?

Viele Onlineshopbetreiber machen den Fehler und kümmern sich nicht mehr um ihre Inhalte. Dabei sind es doch die Inhalte, die zum Kauf anregen, begeistern, informieren und auch dafür sorgen, dass Besucher den Onlineshop ein weiteres Mal besuchen. Onlineshops sollten deshalb viel Zeit mit der Planung, Erstellung und Kontrolle von Inhalten verbringen. Vorab sollten sie Google AdWords nutzen. Dort bekommen sie Informationen zu der Konkurrenz von Suchbegriffen und deren Nachfrage. Optimal ist es natürlich, wenn ein Suchbegriff oft gesucht wird und wenige Konkurrenten ihn nutzen. Leider ist das eine Ausnahme…
SEO für kleinere Onlineshop ist oft die einzige Möglichkeit, sich gegen die "große" Konkurrenz durchzusetzen...
SEO für kleinere Onlineshop ist oft die einzige Möglichkeit, sich gegen die „große“ Konkurrenz durchzusetzen…
Demnach bezieht sich SEO nicht nur auf Verbindungen, sondern auch auf die Inhalte. Neben der Einarbeitung relevanter Suchbegriffe ist auch deren Häufigkeit wichtig.
Gute Onlineshops veröffentlichen ungefähr alle zwei Wochen einen Artikel. Das lockt potenzielle Kunden an und zeigt Google, dass die Seite stets aktualisiert wird.

Darüber hinaus müssen Shopbetreiber nicht mit jedem Artikel versuchen neue Kunden zu bekommen. Auch hier ist weniger manchmal mehr. Denn einige Artikel lassen es kaum zu, einen Leser zu einem Kunden zu machen, und wenn es dann doch probiert wird, wirkt es unnatürlich und schreckt die Leser wohl möglich nur ab.

Shopbetreiber sollten  eine proffessionelle SEO-Agentur beauftragen.  Außerdem sollten sie sich gut mit der Gestaltung von ihrem Onlineshop auseinandersetzen. Eine benutzerfreundliche Navigation ist das A und O. Wer hier nachlässig ist, der sorgt für eine hohe Absprungrate und wird kaum Umsätze erzielen. Um die verschiedenen Elemente zu testen, sollten Shopbetreiber auf das sogenannte A/B Split Testing setzen. Das kostenlose Google Tool kann hier empfohlen werden. Es ist leicht zu nutzen und trifft alleine eine Entscheidung, welche Version der Elemente gezeigt wird. Natürlich kann der Shopbetreiber diese Entscheidung zurücknehmen. Allerdings wird das nur in den seltensten Fällen geraten. Letztlich ist es wichtig, dass der Onlineshop nur eine kurze Zeit braucht, um vollständig geladen zu sein. Denn potenzielle Kunden werden nur selten länger als zwei Sekunden warten, bevor sie den Onlineshop vom Konkurrenten aufrufen. Die Ladezeit kann somit einen guten Onlineshop zum Showbreaker werden lassen…
Shopbetreiber sollten darum einen guten Host aussuchen und zum Beispiel ihre Bilder komprimieren und gegebenenfalls jeden Tag den Cache leeren. Auf diese Weise erhöhen sie die Geschwindigkeit vom Onlineshop.
Bildquellen:
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