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Bewertung im Internet – Reiseindustrie in der Fake-Review-Falle

Fake Bewertungen bzw Erfahrungsberichte haben laut feefo in ungeahnter Millionenhöhe Einfluss auf die gesamte Reisebranche in England. Bei der zur Zeit hohen Bedeutung von Bewertungsportalen ein Paukenschlag!

Der Rezensionsplattform Feefo zufolge schätzt man das 3.6 Mrd. £ (=ca.5 Mrd. €) von britischen Verbrauchern für Urlaub ausgegeben werden aufgrund gefakter Rezensionen. Das Unternehmen arbeitet mit der Competitions and Markets Authority in Großbritannien.

Diese soll festgestellt haben, dass ca. 25% der gebuchten Reisen aufgrund von gefälschten Reviews bzw. Erfahrungsberichten zustande gekommen sind.

Matt Eames, Geschäftsführer von Feefo teilte auf dem „Travolution Summit“ mit das diese Fake Rezensionen ein zunehmendes Problem für die Reiseindustrie darstellen.

Es ist die Rede von ca. 83% der Urlaubsbuchungen die durch diese “Erfahrungsberichte” beeinflusst wurden. Der Verdacht eines “Fake-Reviews” erhöht sich allein schon wenn es keine negativen Einträge gibt. Denn wenn ein Kaufinteressent eine schlechte Rezension liest, so verweilt er durchschnittlich 4-mal länger als auf einer Seite ohne schlechte Bewertungen.

Somit können beide Arten der Bewertung nützlich für das Unternehmen sein, so Eames.

Er ist ebenfalls der Ansicht das diese Besucher eine zu 67% höhere Konversionsrate haben als ein standard User.

Eine auffällig verdächtige Bewertung, die dem einen oder anderen unter Umständen auffallen mag, macht in der Summe lediglich 5% aus die dann auf den nicht kaufenden Kunden fällt.

Daher investieren Unternehmen mittlerweile Milliarden für das Reputationsmanagement, anstatt sich auf die natürliche aber dafür auch echte Meinung Ihrer Kunden zu verlassen.

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