Das Weihnachtsgeschäft macht gut 20 % des Jahresumsatzes aus

Das Weihnachtsgeschäft gezielt mit Forenlinks anheizen

Allein das Weihnachtsgeschäft 2014 brachte dem Einzelhandel mit rund 85 Mrd. € eine freudige Bescherung. Pro Kopf ergab das eine Summe von 458 € für weihnachtliche Ausgaben. Diese Zeit ist somit der wichtigste Kurzzeitraum für hohe Umsätze im Jahr. In den Monaten November und Dezember werden allein 18 % des gesamten Jahresumsatzes eingenommen. Auch die Prognosen für das Jahr 2015 sind mehr als vielversprechend. Die Verbraucher sparen so wenig wie ewig nicht mehr und sind in „Geberlaune“. Für den Einzelhandel wird 2015 als gutes Jahr, mit einem geschätzten Umsatz von rund 583 Milliarden Euro, zu Ende gehen.

Online oder Offline – Wer macht das bessere Geschäft?

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft starten die Fachgeschäfte, Kaufhäuser, Supermärkte usw. mit Weihnachtsangeboten und Werbeaktionen. Die Innenstädte glänzen wieder um die Wette und die weihnachtliche Atmosphäre wird durch süße Gerüche und Weihnachtsmusik verstärkt. Shoppingmalls und kleine Geschäfte setzen vermehrt auf Smartphone und PC um die Kunden in die Stadt zu locken. Mit lukrativen Gewinnspielen und weiteren Marketingaktionen erhofft sich der Handel für 2015 mehr Umsatz und eine messbare Besuchererhöhung.

Zur selben Zeit startet auch der Handel im Internet mit zahllosen Weihnachtsaktionen. Jeder 4. Euro wird mittlerweile online ausgegeben – mit steigender Tendenz. 2014 waren es 10 Milliarden Euro und damit 12 % des gesamten Weihnachtsgeschäfts. Davon bildete die größte Gruppe, Menschen zwischen 25 und 34 Jahren. Das Online-Shopping ist für sie eine wichtige Größe im Weihnachtsgeschäft. Interessanter Weise nutzen über 66 % der älteren Konsumenten (über 65 Jahre) ebenfalls vor dem Fest das Internet. Laut E-Commerce und dem Versandhandel Deutschland (bevh) werden 25 % des Jahresvolumen im Internet zwischen November und Dezember umgesetzt.
Die lokalen Geschäfte dürfen sich 2015 wohl wieder über steigende Pro-Kopf-Umsätze freuen aber insgesamt verliert der stationäre Handel weiter. Ungebremster Optimismus dagegen in der Online-Branche. Diese wächst schneller als selbst die Analysten erwartet haben. Allein 2014 wurde eine Steigerung von 15 % zum Vorjahr beobachtet.

Werbung wird überbewertet

Mit diesem Standpunkt wird sich heutzutage niemand mehr finden lassen. Unabhängig von Offline- oder Online-Handel sind sich in diesem Punkt alle einig: Werbung ist mit das wichtigste für Shops.
Als Beispiel sei hier das momentan gehypte „Balance Board“ aufgeführt. Ca. 45 Millionen online Auftritte und zahllose Werbung im offline Marketing. Potentielle Käufer haben die große Auswahl und viele Händler das Nachsehen, wenn die Verbraucher bei Mitbewerbern kaufen. In der Wahrscheinlichkeit ähnelt es einem Lotteriespiel.

Verbraucher reagieren auf verschiedene Sinnesreize:

  • Visuell (Sehen)
  • Auditiv (Hören)
  • Taktil (Tasten/Fühlen)
  • Olfaktorisch (Riechen)
  • Gustatorisch (Schmecken)

Offensichtlich hat hier die offline Werbung einen wesentlichen Vorteil zur online Werbung. Sie kann im Idealfall alle Sinne ansprechen, wohingegen online Werbung sich mit zwei der Sinne zufrieden geben muss.
Auch wenn sich daran nichts verändern lässt, ist die online Werbung doch vielfältiger als meist angenommen wird. Ein überzeugender Text, kombiniert mit Interaktion mindert das Problem der fehlenden Sinnesreize. Die reine Wahrnehmung wird nun ergänzt durch Beteiligung. Häufig fehlt es aber genau an dieser Handlungsaufforderung. In der Internetwerbung muss diese aktiv eingefordert werden (call to action).
Spezielle Internet-Kampagnen, wie der „Black Friday“ am 27. November (2015) oder der „Cyber Monday“ am 30. November (2015) haben sich bei vielen Verbrauchern etabliert. Einmalige Rabatte und Sonderangebote bilden hier den Auftakt für das Weihnachtsgeschäft.
Ein weiterer und wesentlicher Vorteil von Online-Shops, ist die Möglichkeit, günstig und gezielt (targeted) Werbung zu platzieren. Hier kann jedes Produkt einzeln für sich werben. Im Offline-Marketing wird dagegen, nicht zuletzt aus Kostengründen, der gesamte Shop beworben. Das Produkt als solches, geht häufig in der Fülle an Produkten unter.

Was ist noch wertvoll für den Online-Shop?

Die Zielgruppe, die erreicht wird.
Um beim Beispiel des „Balance Boards“ zu bleiben – optimaler Weise erreicht online Werbung 100 % aus der passenden Zielgruppe, also all diejenigen, die sich wirklich für das Produkt interessieren. Das zu schaffen, kann mit einem gezielt gesetzten Link in Foren erreicht werden – zum Beispiel in Fun-, Sport- oder auch Gadget Foren.

Vorteile für Shops:

  • Potentielle Kunden sehen den Link und vermuten einen Mehrwert für sich
  • Interessierte Verbraucher besuchen die Website
  • Die Bekanntheit des Produktes, der Marke oder der Webseite wird gesteigert
  • Wertschöpfung durch Mehreinnahmen

Aber…ganz so leicht ist es allerdings nicht…
Undifferenziert gesetzte Forenlinks sprechen den gesamten Markt an. Es braucht Glück um dabei Käufer aus der passenden Zielgruppe zu treffen. Im schlechtesten Fall schadet der negative Eindruck dem eigenen ImageKonstruktive Themenbeiträge, echte Antworten und Hilfestellungen sind auch in zielgenauen Foren ein Muss. Dann führt der Link zum Erfolg. Mit wenig Zeitaufwand ist es somit nicht getan.

Dennoch kann das Geschäft ordentlich angeheizt werden wenn der Forenlink folgende Merkmale erfüllt:

  • Aufmerksamkeit erregen
  • Interesse wecken
  • Verlangen fördern
  • Themenrelevanter Einsatz

Qualität hat auch hier seinen Preis. Günstige Forenlinks für wenige Euros schaden mehr als sie nützen. Im besten Fall passiert nichts. Im schlechtesten Fall leidet das Image weil weder der Beitrag im Forum gut ist noch das Forum selber themenrelevant war.

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