Social Media ist ein neuer Bereich für das Linkbuilding (Quelle: Bigstock-ID-23023712-by-kbuntu)

Mehr Reichweite durch Signale von Social Media Plattformen

So qualitativ der Content einer Website auch sein mag: Solange potenzielle User sie nicht finden, bleibt der, für den Erfolg notwendige, Traffic oftmals zu gering. Suchmaschinenoptimierte Content trägt dazu bei, besser gefunden zu werden und höheren Traffic zu generieren. Für einen erfolgreichen Internetauftritt ist Suchmaschinenoptimierung daher eine der wichtigsten Voraussetzungen.

Mehr Traffic durch Onpage- und Offpageoptimierung

Strategien zu SEO gliedern sich in Onpage– und Offpageoptimierung. Beide Arten sind unersetzliche Maßnahmen, um die eigene Website in Googles Suchergebnissen möglichst weit vorne zu platzieren. Unter Onpageoptimierung versteht man alle Maßnahmen, die auf der eigenen Seite Umsetzung finden. Dazu gehören:

  • clevere Metadescriptions
  • durchdacht gesetzte Alt-Tags und Titles
  • interne Verlinkungen

Die Offpageoptimierung findet wiederum außerhalb der eigenen Website statt und spielt für Google mittlerweile eine entscheidende Rolle bei der Einstufung von Contentqualität. Zur Offpageoptimierung zählen aber auch solche Maßnahmen, die die Bekanntheit einer Website steigern. Das mit wichtigste Verfahren dazu ist Social Media Marketing.

Indirektes Linkbuilding über Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke ermöglichen Websitebetreibern die direkte Ansprache von einzelnen Usern. Um die Bedürfnisse dieser User genau zu treffen, setzt man präzise geplante und zielgruppengerecht gestaltete Kampagnen in die Tat um.

  • Likes
  • Kommentare
  • Shares

auf Facebook und

  • Retweetssowie
  • Mentions

auf Twitter gehören heutzutage zu den so genannten Social Signals und können Anhaltspunkte für die Popularität und den Mehrwert einer Website sein. Die soziale Interaktion wird von Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google oder Yahoo gemessen, denn für den Marktführer ist sie eines der wichtigsten Kriterien zur Beurteilung inhaltlicher Qualität. Nicht zu Unrecht, denn mit seinen Freunden teilt man in der Regel nur, was man selbst als nützlich und hochwertig empfindet. Zunächst haben Social Links keinen direkten Einfluss auf das Ranking einer Website. Es handelt sich nämlich um so genannte „No Follow Links„, die von Suchmaschinen ausgeklammert werden. Andererseits steigert Social     Linkbuilding die Reichweite jeder Website. Je mehr ein Beitrag über Soziale Netzwerke geteilt wird, desto wahrscheinlicher erreicht er irgendwann einen anderen Websitebetreiber, der dann auf seiner Webpräsenz eventuell einen Link integriert. Selbstverständlich wird er das nur tun, wenn der Artikelinhalt tatsächlichen Mehrwert für seine User bietet. Diese Maßnahme zum Linkbuilding ist zwar eine indirekte, aber nichtsdestotrotz eine sehr wirkungsvolle. Qualität ist in dieser Hinsicht der Grundbaustein für erfolgreiches Social Linkbuilding, denn niemand teilt einen Artikel, der ihn selbst nicht überzeugt.

Linkaufbau in Sozialen Netzwerken funktioniert über Hashtags

Grundsätzlich gilt: Je mehr Kanäle man insgesamt für eine Website besitzt, desto besser. Wer diese Kanäle regelmäßig mit Qualitätscontent bestückt, dessen Social Linkbuilding geschieht auf organische Weise so gut wie von selbst. Voraussetzung dazu ist allerdings ein eigenes Netzwerk an Menschen, die von den Posts tatsächlich profitieren. Für Social Linkbuilding entscheidend ist immer ein möglichst „starkes“ Profil, denn je stärker der jeweilige Account, desto eher spielt seine Aktivität für Suchmaschinen eine Rolle. Die Stärke des eigenen Profils lässt sich organisch aufbauen, indem man seinen Freunden davon erzählt, die wiederum ihren Freunden davon berichten. Links ungefragt unter hochfrequentierte Posts anderer zu setzen, um die eigene Bekanntheit zu steigern, ist dagegen keine allzu gute Idee. Auf Facebook können die jeweiligen User den Werbebeitrag unter ihren Posts entfernen. Auf Twitter sieht das etwas anders aus, aber Erfolge lassen sich über diese Strategie auch hier nicht erzielen. Die meisten Werbelinks dieser Art und insbesondere solche Links, die mit dem kommentierten Beitrag nicht thematisch verwandt sind, werden nicht aufgerufen. Sobald ein Social Link kaum oder gar nicht aufgerufen wird, nimmt Google ihn nicht als relevant wahr. Das Ranking einer Seite wird so, wenn überhaupt, allenfalls negativ beeinflusst. Sobald eine Aktivität als Spam wahrgenommen wird, können außerdem Accountsperren und Abmahnungen die Folge sein, so insbesondere auf Facebook. Eine bessere Strategie zur Steigerung der Bekanntheit und Accountstärke ist Tagging. Eigene Posts über Hashtags mit Keywords zum Thema zu versehen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Zielgruppe die jeweiligen Beiträge findet. Diese Strategie lässt sich sowohl auf Facebook, als auch auf Twitter oder Instagram verfolgen. Je passender die Tags gewählt sind, desto eher versprechen sie Erfolge. Speziell auf Twitter ist erfolgreiches Linkbuilding ohne durchdacht gesetzte Hashtags kaum denkbar.

Mehr Menschen erreichen durch Linkbuilding in sozialen Netzwerken

Ein transparent gestalteter Account und Interaktion sind der Schlüssel zu funktionierendem Linkbuilding in Sozialen Netzwerken. Markiert jemand die Posts von ungeschützten Seiten auf Facebook beispielsweise mit „Gefällt mir“, so erscheinen diese Posts unter Umständen auch im Newsfeed von dessen Freunden. Das allerdings nur, wenn Facebook den Beitrag als relevant ansieht. Für Facebook relevant ist ein Post wiederum dann, wenn es viel Interaktion auslöst. Das heißt, stark kommentierte, oft geteilte und viel gelikte Posts erscheinen eher im Newsfeed von Fremden, als solche mit weniger Interaktion. Die Reichweite von Beiträgen mit hoher Interaktionsrate steigt aus diesen Gründen an, was oberstes Ziel von Social Media Marketing sein sollte. Gute Social Media Profile fordern deshalb unmittelbar zur Interaktion auf und interessieren sich für die Meinung der User, denn sobald sich User ernst genommen fühlen, kommentieren sie eher. Unter Umständen können Social Media Profile mit hoher Interaktion sogar zu bestimmten Keywords ranken. Voraussetzung hierzu ist selbstverständlich die Suchmaschinenoptimierung des Profils, eventuell ebenso die Vertrauenswürdigkeit, die sich in der Zahl aktiver Fans manifestiert.

Wie sinnvoll sind Social Links?

Social Links sind die Links von morgen:

Sowohl für die Steigerung der eigenen Reichweite, als auch für das Ranking einer Website. Vor allem Social Signals über Google Plus erkennt der Marktführer längst als positive Reputation für einen Internetauftritt an. Nichtsdestotrotz gehen Suchmaschinen mit Informationen über Soziale Netzwerke heute noch vorsichtig um, denn noch können sie nicht ausreichend einschätzen, welche Empfehlungen über Social Media tatsächlich vertrauenswürdig sind. Da Facebook und Google nicht miteinander kooperieren, kann die Suchmaschine nur begrenzt in Facebook-Aktivitäten einsehen. Unterhält man einen eigenen Youtube-Kanal, oder ein Profil auf einer der bekannten Social Media Plattformen, welches der öffentlich zugänglich ist, nehmen Suchmaschinen die Social Signs der eigenen Posts aber durchaus wahr. Zwischen Twitter und Facebook bestand wiederum eine Kooperation, die Google vollen Einblick ermöglichte, mittlerweile aber beendet wurde. Da Twitter ein in der Regel relativ offenes Netzwerk ist, entgehen dem Marktführer der Suchmaschinen aber auch die Aktivitäten auf dem eigenen Twitter-Kanal nicht. Wichtig ist für Betreiber von Websites die Integration von Links in die eigenen Posts. Als Backlinks zählen solcherlei Links noch nicht, aber trotzdem können sie die Aufmerksamkeit steigern, die die Suchmaschinen einer Webpräsenz entgegen bringt.

Backlinks helfen Google bei der Einschätzung der Qualität

Google will sichergehen, dass die ersten Plätze in den Suchergebnissen an die allgemein nützlichsten Seiten gehen. User sollen von den weit oben platzierten Internetseiten demnach den höchsten Mehrwert erwarten können. Daher achtet der Marktführer bei der Einstufung einer Website auf so genannte Backlinks. Je öfter eine Website von anderen Websites verlinkt wird, desto wahrscheinlicher bietet sie empfehlenswerten Content, so die Annahme. Je beliebter und kompetenter wiederum die Seiten, die eine Website verlinkt haben, desto mehr Einfluss haben diese Backlinks auf die Googleplatzierung. Der Wert eines Backlinks hängt dementsprechend eng an dem Wert, den Google seiner Quelle zugesteht. Für das Linkbuilding sind nur thematisch passende Quellseiten relevant. Damit die Linkstruktur außerdem organisch wirkt, baut professionelles Linkbuilding neben der angestrebten Verlinkung auf hochfrequentiert besuchten Seiten auch auf Links von kleineren Seiten auf. Gutes Linkbuilding strebt Verlinkungen auf mehrere Unterseiten der eigenen Webpräsenz an, achtet auf organische Verteilung und gewinnt Links für sich, die statt auf Footer oder Sidebar innerhalb der Contentbereiche gesetzt werden.

 

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