SEO sollte jeder betreiben, der im Internet gefunden werden möchte (Quelle: Bigstock-ID-23223695-by-Alberto SevenOnSeven)

Warum sollte ich meine Website für Suchmaschinen optimieren?

Eine eigene Webseite bedingt, dass der Inhaber von Interessenten, Lesern oder potenziellen Kunden gefunden werden möchte. Das Ziel lautet, auffindbar zu werden für Begriffe, die ein interessierter Besucher in einer Suchmaschine eingeben könnte, denn Suchmaschinen haben sich als effizientester Weg erwiesen, neue Besucher auf die Webseite zu holen und für Interessenten an bestimmten Themen auffindbar zu werden, die die Seite selbst noch nicht kennen. Alleine das beantwortet die Frage, ob „Search Engine Optimization“ (SEO), also die Optimierung der Auffindbarkeit in Suchmaschinen, überhaupt erforderlich ist. Doch kann man diese Arbeiten auch selbst übernehmen – und wenn ja, wie und mit welchen Mitteln?

Brauche ich SEO?

Wer eine Webseite hat und auf dieser nicht nur zum Spaß bastelt, will mit ihr gesehen und gefunden werden. Das wiederum bedingt, dass man in Suchmaschinen auffindbar wird, denn über sie führt der Weg zu mehr qualifiziertem Traffic. Jeder, der die Frage bejahen kann, ob Traffic auf der Webseite erwünscht ist oder ob mit ihr gar Geld verdient werden soll, braucht Suchmaschinenoptimierung. Das mag in den Zeiten noch anders gewesen sein, als es nicht sehr viele Webseiten gab und das Internet noch recht neu war. Heutzutage allerdings sind Webseiten schnell errichtet und es gibt ganze Agenturen, die sich nur auf SEO beschränken – kein Wunder also, dass Suchmaschinen wie Google ihre Anforderungen für ein Ranking auf den vorderen Plätzen anspruchsvoller gestalten mussten. So sehr Suchmaschinenoptimierung eine gefragte und gebrauchte Dienstleistung ist, so kompetent und zielorientiert sollte sie umgesetzt und in den Marketing-Mix integriert werden.

Wer kann Suchmaschinenoptimierung leisten?

Viele heutige SEO-Profis oder Marketing Manager mit Fokus auf Suchmaschinenoptimierung sind Quereinsteiger. Suchmaschinenoptimierung ist keine geheime Wissenschaft, sondern die Kenntnis der Rankingfaktoren der Suchmaschinen und die geschickte Abstimmung dieser Faktoren aufeinander, um für die zielführendsten Keywords sichtbar zu werden und dem Nutzer einer Suchmaschine die Möglichkeit zu verschaffen, zu klicken. Theoretisch könnte sich jeder diese Kenntnisse einfach anlesen und umsetzen. Allerdings weiß jeder Websitebetreiber, der das versucht hat, dass SEO nicht gerade wenig Zeit erfordert.

Verschiedene Stufen der SEO-Arbeit und Linkbuilding

Es fängt bei kleinen Anpassungen an, die direkt auf der Webseite geändert werden können. Weiter geht es mit wesentlich komplexeren Maßnahmen wie dem Linkbuilding, dem Aufbau von Backlinks von anderen Webseiten. Spätestens jetzt fragt sich jeder aufmerksame Webseitenbetreiber, wie er denn einen anderen Webmaster davon überzeugen soll, einen Link zu setzen – und stößt schnell auf Webverzeichnisse zum Eintragen. Allerdings kann diese Methode heute zu Abstrafungen führen, was wiederum bedingt, Linkaufbau wie ein Kooperationsgeschäft anzugehen. Online Marketing-Agenturen arbeiten mit professionellen Mitarbeitern mit Marketing-Hintergrund, die diesen auf die Suchmaschinenoptimierung übertragen und in der strategischen Marktpositionierung im Online-Umfeld genauso stark sind wie in der detailverliebten SEO-Arbeit. Große Unternehmen setzen zur Ersparnis von Zeit und personellen Ressourcen auf diese Agenturen; kleine und mittelständische Unternehmen tun es, um das Thema von Beginn an professionell und zielführend anzugehen.Die

Vor- und Nachteile der Suchmaschinenoptimierung

Die Vorteile von SEO-Arbeit liegen auf der Hand. Nur durch Sichtbarkeit in Suchmaschinen, am besten gleich auf der ersten Seite für die wichtigsten Suchergebnisse, wird man von potenziellen Interessenten gefunden. Wer auf diesen Positionen die eigene Webseite mit den wichtigsten Keywords platzieren kann, bekommt qualifizierten und interessierten Traffic. Ein Online-Shop kann sich mit einer guten Position in der Suchmaschine die teuer bezahlte Werbung teilweise ersparen, eine Unternehmensseite gewinnt das Vertrauen der Suchmaschinen-User – denn jedes seriöse Unternehmen muss doch in der heutigen Zeit eine eigene Webseite haben.

  • Infos über Karrieremöglichkeiten
  • Employer Branding
  • Verkaufsmöglichkeiten für Online-Shops
  • Unternehmenspräsentationen für Dienstleister

Dies sind nur einige Vorteile, die man dank Suchmaschinenoptimierung fürs eigene Unternehmen sichern kann. Der einzige echte Nachteil der Suchmaschinenoptimierung ist höchstens der, dass man von Usern gefunden wird – zum Beispiel auch dann, wenn die Webseite gerade überarbeitet wird oder kurzzeitig ausfällt, was natürlich keinen guten Eindruck hinterlässt. Umso wichtiger wird es, dass die Webseite dauerhaft lauffähig bleibt.

Was erfordert SEO?

Um eine Reihe an Tools wird man nicht herumkommen, wenn man Suchmaschinenoptimierung entweder selbst angehen oder in Auftrag geben möchte. Es gibt einige kostenlose Tools, die auch von Profis gern verwendet werden, sowie eine Reihe kostenpflichtiger Anwendungen, die es kaum in kostenloser Form in der gleichen Qualität gibt.
Zu den wichtigsten kostenlosen Ressourcen gehören:

  • Web Tracking-Tools: Google Analytics, Piwik, etc.
  • Webmaster Tools: Google Webmaster Tools, Bing Webmaster Tools, etc.
  • Tools zur Ermittlung von Keywords: Google Keyword Planner, MetaGer, etc.

 

Vorsicht bei SEO-Werkzeugen

Es gibt neben den Tools der Suchmaschinen selbst eine Fülle an weiteren Anbietern, die den Vorteil der Unabhängigkeit haben. Teilweise lassen sie sich bereichsübergreifend für andere Online Marketing-Disziplinen wie für AdWords oder andere CPC-Modelle einsetzen, etwa um Gebote zu schätzen oder passende Keywords zu ermitteln. Gerade im Bereich des Web Trackings gibt es auch kostenpflichtige Lösungen, die versuchen, das gleiche zu leisten und das Angebot noch etwas weiter zu fassen. Um letztlich mit professionellen Kennzahlen zu arbeiten, sind kostenpflichtige Tools fast ein Muss. Sie analysieren die Entwicklung der Sichtbarkeit der Seite, machen technische Probleme ausfindig, eignen sich zum fortgeführten Monitoring, überprüfen Backlinks und geben neue Potenziale preis, auf die man ohne sie nur durch lange Recherche kommt. Bevor man aber Geld in ein solches SEO-Tool investiert, sollte man sich Meinungen dazu durchlesen. SEO-Tools sind oft sehr komplex und beherbergen viele nützliche Funktionen, aber auch welche, die man im Einzelfall nicht braucht. Um diese Komplexität zu verstehen, gerade wenn man sich initial ins SEO-Thema einarbeitet, helfen Fachmeinungen und Empfehlungen von SEO-Experten ungemein bei der Entscheidung für oder gegen ein kostenpflichtiges Tool. Wer bereits mit einer Agentur zusammenarbeitet, kann es sich einfach machen und die Agentur um einen Kundenzugang bitten, der meistens günstiger ausfällt.

 

Bildquelle: Alberto SevenOnSeven/Bigstock.com